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Sichere Geldanlage: Festgeld

Festgeld ist eine sehr sichere Anlageform mit einer festen Laufzeit von bis zu 36 Monaten und einem Zinssatz der zur Zeit etwas unterhalb guter Tagesgeldangebote liegt. zum Festgeldvergleich

Um Festgeld anzulegen, muss die Einlage auf ein Festgeldkonto eingezahlt werden. Dabei handelt es sich um ein reines Anlagekonto, das über keine Girofunktion verfügt. Geld kann deshalb nur über ein vorher verifiziertes Referenzkonto ein- und ausgezahlt werden.

Die Rückzahlung der vollen Einlage samt Zinsen ist garantiert. Für die Einlagensicherung ist relevant, in welchem Land die Bank Ihren Hauptsitz hat. In allen EU-Mitgliedsstaaten deckt die gesetzliche Einlagensicherung Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde ab. Viele Banken in Deutschland sind darüber hinaus dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) beigetreten. Dieser garantiert für Einlagen bis 30% des haftenden Eigenkapitals der Bank pro Kunde.

Die Vorteile von Festgeld

  • Garantiezinsen über die gesamte Laufzeit
  • Risikolose Geldanlage (Einlagensicherung!)
  • Keine Gebühren

Zinsen
Der Zinssatz ist beim Festgeld für die gesamte Laufzeit garantiert und im Voraus bekannt. Je nach Angebot können Sie entscheiden, ob die Zinsen jährlich oder zum Laufzeitende ausbezahlt werden sollen. Für die Auszahlung zum Laufzeitende spricht ein kleiner Zinsbonus im Vergleich zur jährlichen Zinszahlung.

Da die Zinsen für die gesamte Laufzeit garantiert sind, können Sie sich mit dem Festgeld einen vergleichsweise attraktiven Zinssatz für einen längeren Anlagezeitraum sichern und so auch die aktuelle Niedrigzinsphase überbrücken.

Vorzeitige Kündigung
Beachten Sie, dass Sie während des Anlagezeitraums nicht über Ihre Geldanlage verfügen können. Nur in absoluten Notfällen ist eine vorzeitige Auflösung möglich und dann erhalten Sie nur einen minimalen Rückfallzinssatz, anstatt den vollen Nominalzinssatz. Entscheiden Sie sich deshalb für die richtige Laufzeit.

Versteuerung der Zinseinkünfte
Zinserträge unterliegen der Abgeltungssteuer, die bei deutschen Banken direkt einbehalten wird. Bis zum Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro für Alleinstehende und 1.602 Euro für Ehegatten kann ein Freistellungsauftrag gestellt werden. Dieser verhindert die Einbehaltung der Abgeltungssteuer. Wenn der Freistellungsauftrag vergessen wurde und deshalb zu viel Steuern einbehalten wurden, kann das über die Abgabe der Einkommensteuererklärung mit Anlage KAP korrigiert werden.

Verlängerung möglich
Am Laufzeitende kann sich der Anleger entscheiden, ob das Guthaben auf das Referenzkonto ausgezahlt, oder ob die Festgeldanlage zum aktuellen Zinssatz prolongiert (verlängert) wird. Vor einer Verlängerung sollten Sie einen Festgeld Vergleich durchführen, um sich über die aktuellen Konditionen der verschiedenen Banken zu informieren.