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Aktuelle Zahlen zur Geldanlage in Deutschland

Eine aktuelle Studie der comdirect belegt, dass die Deutschen Sparer nach wie vor auf klassische Geldanlageprodukte wie Sparbuch und Tagesgeld setzen. Dass die Zinsen sich nahe am Nullpunkt bewegen, scheint dabei keine Rolle zu spielen.

Erschreckend: Jeder Siebte (14%) kümmert sich überhaupt nicht um seine Geldanlage. Immerhin 20% der befragten Studien-Teilnehmer prüfen ihre Geldanlagen mindestens ein- bis zweimal oder mehrmals im Jahr. Auf der anderen Seite setzen sich 23% täglich oder mehrmals in der Woche mit ihrem Geld auseinander.

Die Studie bestätigt auch die traditionelle Rollenverteilung bei den Geschlechtern. Männer beschäftigen sich häufiger mit ihren Finanzen als Frauen. Während sich 28% der Männer mehrmals in der Woche darum kümmern, sind es bei den Frauen nur 19%. Das kann problemtaisch sein, denn das Risiko der Altersarmut ist bei Frauen durch Brüche in der Erwerbsbiographie höher.

Im Erhebungsmonat Oktober haben die Studienteilnehmer durchschnittlich 101 Euro gespart.
So wurden die Ersparnisse angelegt:

  1. Girokonto (56%)
  2. Sparbuch (56%)
  3. Tagesgeld (37%)
  4. Bausparvertrag (34%)
  5. Lebensversicherung (32%)
  6. Altersvorsorge (32%)
  7. Bargeld (27%)
  8. Fonds (20%)
  9. Festgeld (17%)
  10. Aktien (15%)
  11. Sparplan mit fester Verzinsung (12%)
  12. Wertpapiersparplan (6%)
  13. Sparbrief (6%)