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Noch dominiert die Politik die Märkte – Investment Ausblick KW16 2018

Wir veröffentlichen an dieser Stelle regelmäßig den Investment-Ausblick von Merck Finck Privatbankiers.

Die Börsen reagieren derzeit mehr auf Tweets von Donald Trump als auf Konjunkturmeldungen. Vorerst dominiert also noch die Politik die Finanzmärkte. Je länger aber deren Konflikte, insbesondere in Sachen Handelspolitik, andauern, desto mehr rücken die ökonomischen Folgen in den Vordergrund: Mittlerweile enttäuscht insbesondere in der Eurozone nicht nur eine zunehmende Anzahl von Wirtschaftsdaten. Vielmehr werden im Markt erste Abwärtskorrekturen für Wachstumserwartungen vorgenommen – innerhalb der Eurozone auch für Deutschland.

Damit dürften die Börsen den Makro- und Unternehmenszahlen (in den USA ist die Quartalszahlensaison angelaufen) wieder mehr Aufmerksamkeit schenken. Kommende Woche stehen in Deutschland am Dienstag die ZEW-Konjunkturerwartungen und am Freitag Produzentenpreise an. Im Euroraum ist neben der finalen März-Inflation am Dienstag am Freitag das Verbrauchervertrauen für April wichtig.

In Amerika werden am Montag die Einzelhandelsumsätze sowie am Dienstag Immobilienmarktdaten und die Industrieproduktion jeweils für März veröffentlicht, bevor am Donnerstag der Sammelindex der Frühindikatoren folgt. Darüber hinaus rückt Asien nächste Woche in den Fokus, nicht nur wegen des wohl auch von handelspolitischen Fragen geprägten Gipfeltreffens von Japans Premierminister Shinzo Abe mit dem US-Präsidenten am Dienstag und Mittwoch. Denn es stehen auch wichtige Zahlen auf der Agenda: Dazu gehören Japans Handelsbilanz am Mittwoch und Chinas Wirtschaftswachstum im ersten Quartal sowie die Industrie- und Einzelhandelszahlen für März.

Quelle: Investment-Ausblick von Merck Finck Privatbankiers