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Online Vermögensverwaltung

Online Verögensverwaltung im ÜberblickGeldanlage ist nicht immer einfach. Auf der Suche nach Rendite landen die meisten Anleger früher oder später an der Börse. Für den Otto-Normal-Anleger ist es jedoch nicht einfach, hier immer die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Auswahl der Wertpapiere und das Timing der Ein- und Ausstiege setzt viel Erfahrung voraus. Außerdem wird auch viel Zeit benötigt, um das Marktgeschehen zu beobachten und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Abhilfe schafft hier eine automatisierte Form der Wertpapierauswahl nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten. Diese neue und kostengünstige Form der Anlageberatung kommt aus den USA und mehrere Fin-Techs aus Deutschland haben diesen Trend aufgegriffen und bieten ihre Services deutschen Anlegern an.

Wir vergleichen nachfolgend die deutschen Anbieter und erläutern, welches Prinzip hinter den Angeboten steht.

Wie funktioniert die automatische Anlageberatung?

In der Vergangenheit sind Kunden mit Affinität zu Wertpapieren entweder zu ihrem Anlageberater gegangen oder haben selbst Wertpapiere ausgesucht und diese ins Depot gelegt (Stock-Picking). Anlageberater haben dann i.d.R. einen mehr oder weniger zu den Kundenwünschen passenden Fonds empfohlen. Das Problem dabei: Fondsmanager schlagen nur selten den zugrundeliegenden Index. Gleichzeitig ist das aktive Fondsmanagement mit relativ hohen Kosten verbunden (Ausgabeaufschläge, Jährliche Managementgebühren).

Die oben genannten FinTech-Anbieter setzen auf eine große Diversifikation, also eine breite Streuung des Kapitals. Damit soll das Risiko minimiert werden. Entsprechend der Risikoneigung des Anlegers stellen die Anbieter Investment-Portfolios aus ETFs und Fonds zusammen. Dabei werden grundsätzlich Anleihen und Aktien gemischt. Der Anteil von Aktien variiert mit der Risikoneigung des Anlegers. Eine niedrige Risikoneigung bedeutet, dass der Anteil Aktien am Gesamtportfolio klein(er) ist. Eine höhere Risikoneigung würde zu einem höheren Aktienanteil führen. Anleihen werden grundsätzlich mit einem niedrigen Risiko bewertet.

Welcher Kundentypus kommt dafür infrage?

Auch wenn es keine Mindestlaufzeiten oder Haltefristen gibt, geht es in dieser Anlageklasse grundsätzlich um einen Anlagehorizont von mindestens 5 Jahren. Für Kunden, die kurzfristig an den Kapitalmärkten spekulieren möchten, sind die Angebote nicht geeignet. Auch ist das Investment den Schwankungen des Kapitalmarktes ausgesetzt. Wer Probleme damit hat, einen temporären Verlust auszuhalten, für den ist diese Form der Geldanlage auch nicht geeignet.

Selber ausführen oder automatisch ausführen?

Die FinTechs arbeiten sehr transparent. Die vorgeschlagene Zusammensetzung von ETFs und Fonds könnten vom Anleger auch eigenständig über einen Online-Broker gekauft werden. Wird eine Investmentstrategie selbständig umgesetzt, besteht das Problem, dass auch ein regelmäßiges Re-Balancing durchgeführt werden muss. D.h. in regelmäßigen Abständen muss überprüft werden, ob die Depotgewichtung noch den ursprünglichen Risikoneigungen entspricht. Nach der Analyse müssen die Gewichtungen der einzelenen Depotwerte wieder durch Zukauf und gleichzeitigen Verkauf wieder in das Ursprungsniveau gebracht werden. Dieser Vorgang ist zeit- und kostenintensiv. Neben diesem Aspekt ist auch eine Ausführung als Sparplan nur schwer möglich, da die Risikogewichtrung auch beim Sparplan regelmäßig angepasst werden müsste.